Estrich

Estrich

Anbei finden Sie unsere vielfältigen Leistungen in der Arbeit mit Estrichen und weitere Informationen zur Verwendungen der einzelnen Estricharten.

Zementgebundene Estriche werden auf Trennlagen, Wärme- oder Trittschalldämmungen verlegt. Dieser Estrich besteht aus Zuschlagsstoffen, Rheinsand 0/8, Zement, Zusatzmittel, Plastifizierer und Wasser. Zementestrich ist die gängigste Estrichart. 

Anhydritestriche werden auch wie Zementestriche verlegt. Es werden die gleichen Zuschläge und die gleichen Arbeitstechniken verwendet, lediglich das Bindemittel ist in diesem Fall Anhydritbinder. Die Vorteile gegenüber dem Zementestrich sind:

  • schwind- und spannungsärmer,
  • größere Feldeinteilung/weniger Fugen
  • geringe Randabsenkung/Aufschlüsselung
  • keine Bewehrung

Außerdem kann dieser Estrich früher aufgeheizt werden.

Fließestrich nennt sich ein werkseitig vorgemischter Trockenmörtel auf Anhydritbasis, der aufgrund von werkseitig beigemischten Zusätzen plus Wasserzugabe auf der Baustelle eine fließfähige Konsistenz erhält. Fließestriche sind selbstnivellierend, wodurch das aufwendige Verteilen, Abziehen, Verdichten und Glätten entfällt.
Vor dem Einbringen muss die Dämmschicht mit einer wasserdichten Folie abgedeckt werden, die an den Seiten wannenartig nach oben auszubilden ist, denn die Dämmschicht darf vom Fließestrich nicht durchnässt und unterspült werden.

Schnellestriche haben die gleiche Herstellungsart wie Zementestriche, allerdings wird ein Zusatzmittel mit eingebracht, dies dient zur schnellen Austrocknung des Estriches, damit dieser nach 1 bis 23 Tagen belegbar ist.
Vor Einbau dieses Estriches muss der Untergrund gesäubert und frei von Rissen sein.

Ein Leichtestrich bzw. ein Ausgleichsestrich besteht aus leichtem Zuschlag (gebrochenes Styropor) und Bindemittel (Zement). Er wird dann eingebaut, wenn beispielsweise auf dem Rohfußboden eine besonders hohe Anzahl von Installationsrohren o.Ä. verlegt worden ist, oder um große Unebenheiten im Rohfußboden auszugleichen.

Der Leichtausgleichsestrich wird konventionell gemischt, anstatt von Sand wird Styroporgranulat als Zuschlag verwandt. Daher lässt sich das System quasi als Flüssigdämmung verarbeiten, unabhängig von unterschiedlichen Dicken oder Unterbrechungen durch Rohrleitungen etc.
Der Leichtausgleichsestrich ist kein tragender Estrich, sondern eine Unterschicht für die Aufnahme von Trocken- und Nassestrichen.

  • Risse sanieren
  • Oberflächensanierung
  • Kugelstrahlen
  • Diamant schleifen
  • Fräsen